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TURBOFILTER advanced air purification

Ваш эксперт в строительстве систем для удаления пыли и газоочистки. Мы предоставляем процессно-ориентированные подходы при решении задач: от проектирования и до строительства оборудования "под ключ". TURBOFILTER GMBH использует рукавные фильтры в различных системах согласно критериям НДТ.

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Neuer Großauftrag aus Polen für die GARANT-FILTER

Von der Gemeinde Daszyna in Polen hat GARANT-Filter einen Generalunternehmer Auftrag mit einem Auftragswert von mehr als 10 Mio. € erhalten.

Durch die Umstellung der polnischen Landwirtschaft, vor allem in der Viehhaltung, verfügt das Land über einen immensen Überschuss an Stroh. Das Strohheizkraftwerk soll sowohl thermische Energie in Form von Fernwärme wie auch elektrische Energie gewinnen. Im Winter soll die Wärme zu Heizzwecken genutzt werden. Die Verbrennungsanlage muss Getreidestroh als Rundballen oder Quaderballen und Hackgut verarbeiten können.

Diese Anlage zur Verwendung von „Erneuerbare Energiequellen“ wird vom deutschen Umweltministerium mit mehr als 5,0 Mio. € subventioniert. Die restliche Finanzierung erfolgt durch die polnischen regionalen Behörden und schlussendlich durch die Gemeinde Dazyna.

Kurzinformation zum Projekt „Stroh-Heizkraftwerk Daszyna”

Der Auftrag umfasst die Planung und den Bau des mit Stroh betriebenen Heizkraftwerkes. GARANT-Filter liefert hierfür ein schlüsselfertiges Strohheizkraftwerk zur Warmwasser- und Dampferzeugung. Dies beinhaltet u.a. die komplette Strohaufbereitung und Förderung, den Strohtrockner, Kessel mit Dampferzeuger, Dampfturbine, Generator, Kondensator, Absorptionstiefkühler, Kühlturm, Gebäude, Fernwärmeleitungen sowie Elektroanlagen und die notwendige Rauchgasreinigung.

Technische Beschreibung:

Die Anlage erzeugt mittels Strohverbrennung Heizwasser und Dampf. Aus dem Dampf wird mittels einer Turbine elektrische Energie erzeugt. Die elektrische Leistung ist dabei abhängig von der Betriebsweise der Dampfturbine, und dem Bedarf an Kaltwasser bei der Absorptionskälteanlage:

-        1100 kW (elektrisch) im Falle eines reinen LUKO-Betriebes (Kondensation) bei 40-prozentigem Bedarf an Kälteleistung.

-        815 kW (elektrisch) im Falle des Heizbetriebes (reiner Gegendruckbetrieb der Dampfturbine) ohne LUKO-Betrieb bei 100-prozentigen Bedarfs an Kälteleistung von 1,5 MW.

Die Wärmeleistung des Wasserdampfkessels beträgt 7,0 MW (thermisch). Die erzeugte elektrische Leistung wird für den Eigenbedarf genutzt und der Überschuss an das öffentliche Netz weitergeleitet. Die Wärmeenergie vom Abdampf der Dampfturbine in Form von Heißwasser, dient der Einspeisung des Wärmeversorgungssystems mit Warmwasser und Heizung. Die Abfallwärme in Höhe von 250 kW wird zur Trocknung von Stroh genutzt. Der Dampf wird von der Turbine mit 5 bar, 216 °C abgeleitet und zur Erzeugung von Kälte mit einer Leistung von 1,5 MW in dem neuen Kühlhaus zur Versorgung eines Lebensmittelverarbeitungsbetriebes genutzt. Darüber hinaus wird der Betrieb auch mit heißem Kondensat aus der Absorptionskälteanlage (Heizung, Lüftungswärme, Warmwasser) versorgt.

 

Projektstart:                                        November 2017

Projektende:                                        Dezember 2019

 

Auszug Pressemitteilung des Umweltministeriums:

Polen und Deutschland wollen bei der Nutzung erneuerbarer Rohstoffe zur Energiegewinnung stärker zusammenarbeiten. Erstes gemeinsames Projekt sei der Bau eines Strohheizkraftwerkes in Polen, kündigte der damalige Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) anlässlich eines Treffens mit seinem polnischen Amtskollegen Marcin Korolec in Göhren-Lebbin (Mecklenburg-Vorpommern) an. Das Werk solle im polnischen Daszyna in der Woiwodschaft Lodz entstehen und werde als Pilotprojekt von deutscher Seite gefördert. Weitere Vorhaben seien in Planung, sagte Altmaier.

Altmaier verwies darauf, dass beide Länder unterschiedliche Auffassungen zur Atomkraft haben. "Nach europäischem Recht kann aber jedes Land selbst seinen Energiemix bestimmen." Polens Minister Korolec nannte es "ein Glück, dass wir uns in der EU befinden". Hier seien Meinungsverschiedenheiten kein Hindernis für einen Dialog.